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Pflegefachkraft für die Erstellung von pflegerischen Gutachten (w/m/d)

Gesundheitsamt Bremen

Im Gesundheitsamt Bremen ist in der Abteilung 2 - Sozialmedizinischer Dienst für Erwachsene im Referat „Gesundheit und Pflege älterer Menschen" eine Stelle als

Pflegefachkraft für die Erstellung von pflegerischen Gutachten (w/m/d)
Entgeltgruppe 9b TV-L
(Kennziffer: 13-2026/24-1)

unbefristet mit voller Wochenstundenzahl (39,2 Std./Woche bei Tarifbeschäftigten) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Diese Stelle ist teilzeitgeeignet.

Berufsgruppe

Sozial- und Gesundheitswesen

Eingruppierung

Entgeltgruppe 9b TV-L

Besetzbar

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Bereich

Das Gesundheitsamt Bremen schützt und fördert die Gesundheit der Bürger:innen Bremens und berät und informiert sowohl sie als auch die Verwaltung und Politik. Die Expert:innen des Gesundheitsamtes nehmen ihre Aufgaben unabhängig von wirtschaftlichen Interessen wahr. Sie arbeiten multiprofessionell und kooperieren mit diversen Institutionen und Organisationen. Durch den Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst werden die Gesundheitsämter in ganz Deutschland personell aufgestockt, modernisiert und vernetzt. Im Rahmen dieses Transformationsprozesses des Gesundheitsamts Bremen bieten sich spannende, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie ein herausforderndes und vielseitiges Tätigkeitsgebiet.

Als Teil des Öffentlichen Gesundheitsdienstes hat der sozialmedizinische Dienst für Erwachsene im Gesundheitsamt Bremen die Aufgaben der Gesundheitssicherung, Gesundheitsförderung und Gesundheitsfürsorge, insbesondere bei Erwachsenen. Der Sozialmedizinische Dienst für Erwachsene gliedert sich in fünf Referate.

Das Gesundheitsamt Bremen leistet mit dem Referat „Pflege/Gesundheit älterer Menschen“ einen Beitrag dazu, dass pflegebedürftige Erwachsene in Bremen die individuell angemessene und notwendige Pflegeversorgung erhalten. Das Referat ist der kommunale Pflegesachverständigen-dienst im Bereich des SGB XII. Die Pflegesachverständigen des Referats erheben Pflegebedarfe nach § 63a SGB XII, bestimmen Pflegegrade analog den Pflegebegutachtungsrichtlinien des MDS und geben regelmäßig pflegerische, medizinische, gesundheitliche und weitere Empfehlungen für Kostenträger ab. Außerdem beraten sie Pflegebedürftige, deren soziales Umfeld sowie die Kooperationspartner im Amt für Soziale Dienste und Sozialressort zu pflegefachlichen Fragestellungen.

Aufgabengebiet

  • Erstellung von pflegefachlichen Gutachten und Stellungnahmen für Leistungsberechtigte der Sozialhilfe
  • Bestimmung des Grads der Pflegebedürftigkeit
  • Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs nach Art und Umfang der pflegefachlich angemessenen und notwendigen Hilfen
  • Beratungsbesuche bei Empfänger:innen von Pflegegeld in der Sozialhilfe mit dem Ziel der Qualitätssicherung
  • Recherche pflegerelevanter, anamnestischer Unterlagen und selbstständige Planung anschließender Hausbesuche

Voraussetzungen

Formale Anforderungen:

  • abgeschlossene dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger:in (w/m/d) oder Altenpfleger:in (w/m/d) oder generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft (w/m/d) oder
  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor bzw. FH-Dipl.) der Fachrichtung Pflegewissenschaften oder vergleichbar

Weitere fachliche und außerfachliche Erwartungen:

  • nachgewiesene mindestens dreijährige Berufserfahrung, bevorzugt in der Altenpflege
  • hohe Informations- und Kommunikationsfähigkeit, insbesondere Fähigkeit zur schriftlichen, differenzierten Darstellung von komplexen Sachverhalten
  • hervorragendes schriftliches Ausdruckvermögen
  • Organisationskompetenz, insbesondere Fähigkeit zum selbstorganisierten und strukturierten Arbeiten
  • Kenntnisse im Bereich der Rechtsgebiete SGB XI und XII
  • interkulturelle Kompetenz, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Belastbarkeit
  • Kommunikationskompetenz auch in schwierigen Situationen

Wünschenswert:

  • Vorerfahrungen im Bereich Pflegegutachtenerstellung
  • Vorerfahrungen im Bereich der Stations-/Wohnbereichs-/Einsatzleitung
  • Kenntnisse der Strukturen des allgemeinen Verwaltungsdienstes in einer Behörde
  • Bereitschaft zu Fortbildungen
  • Mobilität

Kennzeichen

13-2026/24-1

Bewerbungsfrist

07.08.2026

Befristet

unbefristet

Allgemeine Hinweise

Wir bieten Ihnen:

Vielseitige Aufgaben
Wir bieten Ihnen eine interessante, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit. Sie sind Teil des öffentlichen Gesundheitsdienstes und schützen und fördern somit die Gesundheit der Bremer:innen.

Work-Life-Balance
Uns ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Wir bieten flexible Arbeitszeiten in Teilzeit oder Vollzeit und die Möglichkeit, ortsflexibel zu arbeiten. Außerdem gehören 30 Tage Erholungsurlaub und der Ausgleich von Überstunden in Freizeit bei uns zum Standard.

Weiterentwicklung
Wir bieten Ihnen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen Sie sich in Ihren fachlichen und persönlichen Kompetenzen weiterentwickeln können.

Gesundes Arbeiten
Unser Gesundheitsmanagement bietet Ihnen u. a. vergünstigte Firmenfitness (EGYM Wellpass) sowie interne gesundheitsfördernde Angebote (z. B. Gesundheitskurse).

Zentrale Lage
Gute Erreichbarkeit Ihres Arbeitsplatzes mit öffentlichen Verkehrsmitteln, für die wir Ihnen ein Jobticket als günstigstes Jahresabonnement bieten.

Betriebliche Altersversorgung
Tarifbeschäftigte werden in der betrieblichen Altersvorsorge der VBL zusatzversichert. Dies bietet die Basis für eine lebenslange Betriebsrente.

Bewerbungshinweise

Haben Sie Interesse?

Dann bewerben Sie sich bitte mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen (u. a. Anschreiben, Lebenslauf, aktuelles Arbeitszeugnis/dienstliche Beurteilung, Zeugnisse der Studien- oder Ausbildungsabschlüsse; ein Foto ist nicht beizufügen).

Die Auswahlentscheidung erfolgt gem. Art. 33 Absatz 2 des Grundgesetzes entsprechend der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung der Bewerber:innen. Im Rahmen des Leistungsvergleichs ist es unverzichtbar, dass Sie eine dienstliche Beurteilung (Beamt:innen) oder ein Arbeitszeugnis (Beschäftigte) vorlegen, welche/s nicht älter als ein Jahr sein darf. Falls Sie sich in Elternzeit befinden oder im Moment keiner Tätigkeit nachgehen, reichen Sie bitte ein Arbeitszeugnis oder eine dienstliche Beurteilung Ihrer letzten Tätigkeit ein. Die Vorlage der dienstlichen Beurteilung bzw. des Arbeitszeugnisses ist für das weitere Verfahren zwingend erforderlich. Bewerbungen können grundsätzlich nur berücksichtigt werden, wenn die Einreichung der dienstlichen Beurteilung bzw. des Arbeitszeugnisses bis spätestens einer Woche nach dem Ende der Bewerbungsfrist erfolgt. Sollte Ihnen die Vorlage eines aktuellen Arbeitszeugnisses innerhalb dieser Frist – z. B. aus Gründen der Vertraulichkeit – nicht möglich sein, weisen Sie hierauf im Rahmen Ihrer Bewerbung bitte ausdrücklich hin.

Für tarifbeschäftigte Bewerber:innen, die bereits im öffentlichen Dienst der Freien Hansestadt Bremen tätig sind, besteht zudem die Option, statt eines Arbeitszeugnisses eine dienstliche Beurteilung vorzulegen, um eine bessere Vergleichbarkeit im Rahmen des Leistungsvergleichs zu ermöglichen.

Schwerbehinderte Bewerber:innen haben bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung Vorrang.

Sowohl Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund als auch außerberufliches bürgerschaftliches Engagement der Bewerber:innen werden ausdrücklich begrüßt.

Um die Unterrepräsentanz von Frauen abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Bitte geben Sie mit den Bewerbungsunterlagen ggf. eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte ab.

Bitte fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen keine Originalzeugnisse und -bescheinigungen bei. Bitte verwenden Sie keine Mappen und Folien. Die Bewerbungsunterlagen werden nur auf Wunsch zurückgesandt, falls Sie einen ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen.

Bitte beachten Sie, dass einzustellende Personen beim Gesundheitsamt Bremen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind, gem. § 20 Abs. 8 IfSG einen ausreichenden Impfschutz oder eine Immunität gegen Masern aufweisen müssen.

Personenbezogene Daten unterliegen einer restriktiven Zugriffskontrolle, die gewährleistet, dass nur befugte Personen auf Ihre Daten zugreifen können. Ihre Bewerbungsdaten werden grundsätzlich nur von der zuständigen bewerbungsbearbeitenden Personalstelle verwendet. Eine darüberhinausgehende Nutzung oder Weitergabe Ihrer Bewerbungsdaten an Dritte erfolgt nicht. Mit Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen gehen wir davon aus, dass Sie mit der Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten einverstanden sind. Sobald Ihre Bewerbungsdaten nicht mehr für den definierten Zweck der Bewerbungsbearbeitung genutzt werden, werden diese unverzüglich unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht. Sofern Ihnen eine schriftliche Ablehnung zugeht, werden Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum Ablauf der Frist gemäß § 15 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufbewahrt und anschließend vernichtet.

Ansprechperson

Für nähere fachliche Auskünfte steht Ihnen Herr Appasamy (Tel.: 0421/361 15170) zur Verfügung.

Ihre Bewerbung (gerne per E-Mail als PDF-Format) richten Sie bitte bis zum 07.08.2026 an das

Gesundheitsamt Bremen
- Personalmanagement -
Horner Straße 60/70
28203 Bremen
oder per E-Mail an: Bewerbungen@Gesundheitsamt.Bremen.de

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