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  • Ausschreibung

Ausbildung zum/zur Gerichtsvollzieher*in (w/m/d) zum 1. Juni 2021 / 1. Dezember 2021

Justizpersonal / Richter / Staatsanwälte

Vergütung während der Aus- bzw. Fortbildung: interne Bewerber*innen behalten ihre Vergütung bzw. Besoldung aus ihrer bisherigen Entgelt- oder Besoldungsgruppe. Quereinsteiger*in werden nach TV-L Entgeltgruppe 5 (Stufe 2) vergütet.

zum 1. Juni 2021 / 1. Dezember 2021

Gerichtsvollzieher*innen (w/m/d) führen aufgrund vollstreckbarer Titel - meist Urteile, Vollstreckungsbescheide oder notarielle Urkunden - Vollstreckungen in das bewegliche Vermögen durch. Beispielsweise treiben sie Geldforderungen bei und berücksichtigen dabei stets nicht nur die Gläubiger-, sondern auch die Schuldnerinteressen.
Gerichtsvollzieher*innen (w/m/d) organisieren ihren Bürobetrieb grundsätzlich eigenständig und auf eigene Rechnung.

Nach der Verordnung für die Fortbildung zum Gerichtsvollzieherdienst kann zugelassen werden, wer

    • a) die Prüfung für den mittleren Justizdienst oder die Abschlussprüfung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Justizfachangestellten vom 26. Januar 1998 (BGBL. I, S. 195) in der jeweils geltenden Fassung bestanden hat oder
    • b) eine sonstige dem Gerichtsvollzieherdienst förderliche Berufsausbildung, insbesondere im juristischen oder kaufmännischen Bereich, mit Erfolg absolviert hat
  1. sich darüber hinaus mindestens drei Jahre hauptberuflich in einer Tätigkeit entsprechend Nummer 1 bewährt hat
  2. nach Persönlichkeit und Leistung für den Gerichtsvollzieherdienst geeignet erscheint und das 40. Lebensjahr nicht überschritten hat
  3. in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt und den besonderen körperlichen Anforderungen des zukünftigen Berufes gewachsen ist.

130/2341/2021

30.11.2020

Bewerber*innen, die zum Zeitpunkt der Zulassung in einem Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis der Freien Hansestadt Bremen oder ihrer Stadtgemeinden stehen, verbleiben in ihrem bisherigen Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis.
Sonstige Bewerber*innen werden für die Dauer der Fortbildung in ein zeitlich befristetes Angestelltenverhältnis aufgenommen (Entgeltgruppe 5, Stufe 2).

Dauer und Gliederung der Aus- bzw. Fortbildung
Die Fortbildung beginnt am 1. Dezember eines Jahres, für nach Nr. 1b) Zugelassene am 1. Juni. Die Fortbildung gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Vorbereitungslehrgang: 6 Monate (nur für Bewerber*innen nach Nr. 1b)
  • Berufspraxis I bis III: insgesamt 10 Monate
  • Lehrgang I und II: insgesamt 8 Monate

Die theoretischen Lehrgänge finden in Hannover statt. Fahrtkosten werden anteilig übernommen.

Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorranging zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Menschen wird bei einer Bewerbung bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerber*innen mit Migrationshintergrund werden ermutigt, sich auf diese Ausschreibung zu bewerben.

Dem Bewerbungsschreiben sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Erklärung über die wirtschaftlichen Verhältnisse (Art und Höhe etwaiger Schulden sind anzugeben)
  • Ablichtung des Zeugnisses des erreichten Schulabschlusses
  • Ablichtung des Zeugnisses des erreichten Berufsabschlusses
  • Nachweise über die bisherige berufliche Tätigkeit

Soweit die erforderlichen Unterlagen in den Personalakten enthalten sind, kann darauf Bezug genommen werden. Eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte ist der Bewerbung beizufügen.

Bewerber*innen, welche in einem Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis der Freien Hansestadt Bremen oder ihrer Stadtgemeinden stehen, haben Ihre Bewerbung auf dem Dienstweg zu übersenden.

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gern Frau Siedenschnur (0421) 361-32409 und Herr Schlake (0421) 361-4524.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe des Kennzeichens an die:

Die Präsidentin des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen
Am Wall 198
28195 Bremen