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Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (Doktorand:in) (w/m/d) im Bereich Mentale Gesundheitsförderung an Hochschulen -befristet-

Universität Bremen, Fachbereich 11 – Human- und Gesundheitswissenschaften

An der Universität Bremen ist in der Arbeitsgruppe Evidence Based Public Health im Institut für Public Health und Pflegeforschung (Fachbereich 11) für das vom BMFTR geförderte Verbundprojekt: Cultivating mental health promotion for university students - From evidence to co-creation of an innovative framework (CAMPUS) frühestens zum 01.03.2026 folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (Doktorand:in) (w/m/d)
im Bereich Mentale Gesundheitsförderung an Hochschulen
EG 13 TV-L (27,4 Std., 70%) befristet bis zum 31.12.2028 (gemäß § 2 WissZeitVG).

Berufsgruppe

Wissenschaft und Forschung

Eingruppierung

EG 13 TV-L

Besetzbar

frühestens zum 01.03.2026

Bereich

Das CAMPUS-Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben von der Universität Bremen, der Martin-Luther-Universität Halle, der Charité Universitätsmedizin Berlin, dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Verbundleitung obliegt der Universität Bremen (AG Evidence Based Public Health am Institut für Public Health und Pflegeforschung).

Im CAMPUS-Verbundprojekt wird die psychische Gesundheit von Studierenden und Risiko- und Resilienzfaktoren auf der individuellen Ebene als auch der strukturellen hochschulischen Kontextebene systematisch erforscht. Basierend darauf werden gemeinsam mit Stakeholdern Empfehlungen für Hochschulen abgeleitet.

Die Universität Bremen ist im CAMPUS-Verbundprojekt für die Koordination und für das Arbeitspaket CAPTURE zuständig. In CAPTURE wird die bestehende Datenlage zur psychischen Gesundheit von Studierenden und bisher in Untersuchungen vernachlässigte Faktoren (z.B. berufstätige Studierende, Studierende mit Care-Aufgaben wie Elternschaft oder Pflege von Angehörigen, LGBTQIA+*-Studierende oder Studierende der ersten Generation an der Hochschule, nicht-deutscher Herkunft sowie internationale Studierende) analysiert. Um Datenlücken zu schließen, wird eine großflächig angelegte web-basierte Befragung durchgeführt. In der Befragung werden sowohl kritische Phasen im Studienverlauf als auch Bedarfe/Bedürfnisse von Subpopulationen erhoben.

Basierend auf der generierten Evidenz im CAMPUS-Projekt wird gemeinsam mit relevanten Stakeholdern gemäß des Ko-Kreation-Ansatzes ein anwendungsorientiertes Konzept zur systemorientierten Prävention entwickelt und in das CAMPUS-Framework zur Dissemination an Hochschulen überführt.

Aufgabengebiet

  • Koordination des CAMPUS-Projekts
  • Eigenverantwortliche quantitative Forschung zur mentalen Gesundheit von Studierenden im Teilprojekt CAPTURE des CAMPUS-Verbundprojekts
  • Beiträge zu Publikationen sowie Mitarbeit an der Dokumentation der Forschungsergebnisse des Projekts
  • Mitverantwortliche Arbeit an der Organisation und Durchführung von Verbundtreffen/Workshops etc.
  • Netzwerk- und Transferarbeit für das Projekt
  • Ggf. Andere Hochschulaufgaben, akademische Selbstverwaltung

Voraussetzungen

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Uni-Diplom) der Fachrichtung Gesundheitswissenschaften oder eines verwandten Faches.
  • Nachgewiesenes Interesse an wissenschaftlicher Arbeit
  • Interesse an quantitativer Forschungspraxis
  • Hervorragende Team- und Koordinationsfähigkeiten
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit

Kennzeichen

A002-26

Bewerbungsfrist

20.02.2026

Befristet

bis zum 31.12.2028

Allgemeine Hinweise

Wir bieten:

  • Mitarbeit in einem engagierten, interdisziplinären Verbundprojekt
  • Einbindung in nationale und internationale Netzwerke
  • Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation, z.B. Promotion im CAMPUS-Projekt
  • Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“), regelmäßige tarifliche Gehaltssteigerungen und zusätzliche Altersversorgung des öffentlichen Dienstes (VBL)
  • Einen krisensicheren, interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einer weltoffenen Hochschule
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr (bei einer 5 Tage Woche)
  • eine vielfältige, zukunftsorientierte und offene Unternehmenskultur
  • Unterstützung durch ein kollegiales, motiviertes Team mit positivem Betriebsklima
  • Individuelle Einarbeitung
  • Die Möglichkeit zu Fort- und Weiterbildungen
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit) sowie die Möglichkeit zur Mobilen Arbeit (unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen)
  • Kostenlose Angebote im Rahmen der Sozial- und Familienberatung
  • Ein aktives betriebliches Gesundheitsmanagement inkl. der Möglichkeit von Vergünstigungen bei den örtlichen Sportvereinen oder für Fitnessstudios und Schwimmbäder (EGYM WELLPASS)
  • Die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Job-Tickets
  • Zahlreiche Angebote zu Sport und Kultur
  • Abwechslungsreiche Verpflegungsmöglichkeiten in den Mensen des Studierendenwerks

Offen für unkonventionelle Ansätze in Forschung und Lehre hat die Universität Bremen sich seit ihrer Gründung vor 50 Jahren ihren Charakter als Ort der kurzen Wege für Menschen und Ideen bewahrt. Mit einem breiten Fächerspektrum verbinden wir außergewöhnliche Leistungsstärke und großes Innovationspotenzial. Als ambitionierte Forschungsuniversität stehen wir für den Ansatz des Forschenden Lernens und eine ausgeprägte Orientierung an Interdisziplinarität. Wissenschaftliche Kooperationen weltweit gestalten wir aktiv und partnerschaftlich.
Heute lernen, lehren, forschen und arbeiten rund 23.000 Menschen auf unserem internationalen Campus. In Forschung und Lehre, Verwaltung und Betrieb bekennen wir uns nachdrücklich zu den Zielen der Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität. Unser Bremer Spirit drückt sich aus im Mut, Neues zu wagen, in einem unterstützenden Miteinander, in Respekt und Wertschätzung füreinander. Mit unserem Studien- und Forschungsprofil und als Teil des europäischen YUFE-Netzwerks übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung in der Region, in Europa und der Welt.
Die Universität ist familienfreundlich, vielfältig und versteht sich als internationale Hochschule. Wir begrüßen daher alle Bewerber:innen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in der Wissenschaft zu erhöhen, weshalb Frauen ausdrücklich aufgefordert werden, sich zu bewerben. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Schwerbehinderten Menschen wird bei einer Bewerbung bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bewerbungshinweise

Wir weisen darauf hin, dass den Bewerbungsunterlagen keine Fotos beizufügen sind.

Wir bitten Sie, uns nur Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir diese nicht zurücksenden können. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden Ihre Bewerbungsunterlagen den rechtlichen Vorgaben entsprechend aufbewahrt und anschließend vernichtet.
Etwaige Kosten für das Bewerbungsverfahren können nicht erstattet werden.

Ansprechperson

Für grundsätzliche Fragen zum Personalauswahlverfahren sowie für inhaltliche Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an: Dr. Stefanie Helmer (sthelmer@uni-bremen.de )
Ihre Bewerbung mit Ihren vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Qualifikationsnachweise, Zeugnisse) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer A002-26 bis zum 20.02.2026 als eine PDF-Datei auf dem unverschlüsselten elektronischen Postweg an:sthelmer@uni-bremen.de oder postalisch an:

Universität Bremen
AG Evidence Based Public Health
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Dr. Stefanie Helmer
Fachbereich 11 – Human- und Gesundheitswissenschaften
Universitätsallee 1c
28359 Bremen