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Ausbildung zum/zur Rechtspflegeranwärter/in (m/w/d) zum 1. Oktober 2020

Aktuelle Ausbildungsplatzangebote

Die Ausbildung erfolgt in einem dreijährigen dualen Studium unter Ernennung zur/m Rechtspflegeranwärter/in auf Widerruf und endet mit dem Abschluss Diplom-Rechtspfleger/in (FH). Das Studium gliedert sich in Theorie- und Praxisblöcke. Die Berufspraxis wird bei den Gerichten und der Staatsanwaltschaft vermittelt. Die theoretischen Grundlagen werden an der Norddeutschen Hochschule für Rechtspflege in Hildesheim erlernt. Ziel des Studiums ist, in einem wissenschaftlichen Studiengang mit praktischem Bezug einen Wissenstand zu vermitteln, der es ermöglicht, Rechtsfragen zu erkennen und sachgerechte Entscheidungen zu treffen.

zum 1. Oktober 2020

Rechtspfleger/innen nehmen bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften die ihnen durch das Rechtspflegergesetz übertragenen Aufgaben wahr. Als selbständiges Organ der Rechtspflege entscheiden Rechtspfleger/innen grundsätzlich sachlich unabhängig und eigenverantwortlich. Sie sind bei ihren Entscheidungen nicht an Weisungen von Vorgesetzten, sondern nur an Recht und Gesetz gebunden; ihre Entscheidungen können nur im Rechtsmittelverfahren überprüft werden. Die Stellung der Rechtspfleger/innen ist insofern mit der eines/einer Richters/in vergleichbar.

Benötigt wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur), die Fachhochschulreife (FHR) oder ein gleichwertig anerkannter Bildungsstand mit guten Noten in den Schlüsselqualifikationen Deutsch und Mathematik. Des Weiteren müssen die deutsche Staatsbürgerschaft im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes und ein Führungszeugnis ohne Eintrag vorliegen. Die gesundheitliche Eignung ist durch ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis nachzuweisen.

Ausbildung Rechtspfleger/in

31.12.2019

Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich der noch ausstehenden Beschlüsse des Senats und des Haushalts- und Finanzausschusses der Bremischen Bürgerschaft. Für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst gelten die in § 17 der Verordnung über die Laufbahnen der bremischen Beamtinnen und Beamten genannten Altersgrenzen.
Mehrsprachigkeit oder Erfahrungen aus anderen Kulturkreisen sind für eine serviceorientierte Justiz besonders wertvoll und förderlich für den Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Wir möchten Menschen mit Migrationshintergrund deshalb ermutigen, sich auf diese Ausschreibung zu bewerben.

Schwerbehinderten Bewerber/innen wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang eingeräumt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.oberlandesgericht.bremen.de.

Dem Bewerbungsschreiben sind ein tabellarischer Lebenslauf, die Fotokopie des letzten Schulzeugnisses sowie Fotokopien von Zeugnissen über Beschäftigungen seit der Schulentlassung beizufügen.

Bitte verzichten Sie auf die Verwendung einer Bewerbungsmappe und reichen Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen keine Originalzeugnisse und – bescheinigungen ein. Ihre Bewerbungsunterlagen werden nur auf Wunsch und unter Beilage eines ausreichend frankierten Rückumschlages zurückgesandt.

Für weitere Auskünfte stehen Herr Schlake, Tel. (0421) 361-4524, Frau Wohnig, Tel.: (0421) 361-10613 und Frau Mack, Tel. (0421) 361-4350 gern zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an die:

Präsidentin des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen
Am Wall 198
28195 Bremen
office@oberlandesgericht.bremen.de